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Mein Problem mit der Onleihe: Die Monopolstellung

Die Onleihe hat letztens einen Verkaufsbutton eingeführt, zumindest als Versuch (so zumindest die Darstellung). Dörte Böhner, UltraBiblioteca und andere haben ihre Unmut dazu geäussert; in den sozialen Medien, die Bibliothekarinnen und Bibliothekare benutzen, hat sich dazu eine – für das Bibliothekswesen erstaunlich lebendige – Diskussion ergeben, mit teilweise allerdings auch recht erstaunlichen Argumentationen. Das muss ich hier nicht rekapitulieren.

Ich würde vielmehr gerne ein anderes Problem mit der Onleihe in die Diskussion werfen, auch weil es gerade ein gut nachzuvollziehendes Beispiel gibt. Kurz gesagt: Die Onleihe, inklusive ihrer Anpassungen in der Schweiz und Österreich, hat eine Monopolstellung. Das ist nicht gut. Wenn eine deutschsprachige Öffentliche Bibliothek oder Bibliothek mit öffentlichen Auftrag E-Books anbieten will, greift sie heute auf das Angebot der Onleihe zurück. Oft ist dies organisiert über einen Verbund, beispielsweise die Digitale Bibliothek Ostschweiz, insoweit nicht immer direkt mit der divibib als Verhandlungspartner. Aber anders geht es praktisch nicht.

Es gibt Gründe dafür. Nur einige:

  • Niemand anders macht es, gleichzeitig vertrauen Öffentliche Bibliotheken in Deutschland stark auf die ekz, die heute hinter der divibib steht, die Bibliotheken in der Schweiz auf den Schweizer Bibliotheksdienst, der den Vertrieb der Onleihe in diesem Land übernommen hat. Wie soll sich da jemand anders mit einem anderen Angebot etablieren?
  • Öffentliche Bibliotheken haben aber offenbar auch gar keine Strukturen, um ein eigenes Modell zu entwickeln; gleichzeitig sind zum Beispiel die Fachhochschulen, die sich zumindest Gedanken machen könnten, nicht so konstruiert, dass sie es einfach machen könnten. Meine Hochschule dürfte dies zum Beispiel erst, wenn es jemand finanziert – aber wer sollte es finanzieren? Zumal, wie im nächsten Anstrich klar wird, dies keine rein technische Angelegenheit ist.
  • Die Arbeit, die Onleihe aufrecht zu erhalten, ist nicht trivial. Bibliotheken klagen oft und zu Recht über die bibliothekarische Seite, insbesondere, dass die Onleihe nicht ordentlich und einfach in die OPACs eingebunden werden kann. Es gibt aber ebenso die Seite in Richtung Verlage. Die ist auch schwierig. Ein grosser Teil der Arbeit an dem Modell Onleihe besteht daran, diese Verlage, die gerne überzogene Profiterwartungen haben, und die Verlage, die kaum etwas über E-Books wissen, glücklich zu stellen. Die Onleihe wird zum Beispiel oft dafür kritisiert, dass sie das Exemplarmodell auf E-Books übertragen hat (wenn ein Medium „ausgeborgt ist“, kann es nicht ein zweites Mal zur gleichen Zeit verliehen werden), welches technisch keine Sinn macht. Zum Teil ist die Onleihe beziehungsweise die divibib daran Schuld, immerhin ist sie auf diese Idee gekommen. Aber teilweise war es auch notwendig, um einige Verlage dazu zu bringen, mitzumachen. (Gleichzeitig sollte man das auch nicht überschätzen. Auch Verlage sind nicht immer mit der Onleihe zufrieden. Ich bin ja gar nicht gross mit vielen Menschen aus der Verlagsszene bekannt, aber selbst ich habe einige Klagen gehört: Einspeissung der E-Books zu teuer und schwierig, Abrechnung nicht immer klar, Gewinn wie weniger als erwartet.)

Es ist nicht einfach nur Schuld der divibib.

Und trotzdem: Diese Situation ist nicht gut. Vor allem aus zwei Gründen. Zum einen verhindert eine Monopolstellung mögliche Entwicklungen. Zum anderen macht jedes Monopol andere abhängig.

Problem 1: Abhängigkeit

Das zweite Problem kann man gerade sehen, oder zumindest vermuten, wenn man den Gerüchten und nicht-öffentlich geführten Debatten in Wissenschaftlichen Bibliotheken zuhört. Swets ist pleite (oder, genauer, hat Insolvenz angemeldet). Zwar betont die Firma, dass die Tochterfirmen wie die in Deutschland bislang nicht betroffen sind, aber das scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Swets war zwar nicht der einzige, aber doch am weitesten verbreitete Anbieter, über den Wissenschaftliche Bibliotheken in Deutschland und der Schweiz ihre Verträge für elektronische Zeitschriften mit quasi allen grossen Verlagen abschlossen und den Zugang zu diesen Zeitschriften organisierten. Jetzt fällt das weg, einfach so, und die Wissenschaftlichen Bibliotheken müssen sich möglichst schnell etwas organisieren oder aufbauen, um weiter diese elektronischen Zeitschriften anbieten zu können. Ansonsten gibt es diese Zugänge einfach nicht mehr. (Das mag vielleicht für Open Access Zeitschriften ganz positive Auswirkungen haben, aber das war ja nicht die Idee.) Es ist eine akute Krise.

Ich habe keine Ahnung, was genau zur Insolvenz von Swets geführt hat, aber das ist hier nicht wichtig: Alle Firmen können untergehen, auch die divibib, auch die ekz. Das ist das Schöne und gleichzeitig das Erschreckende am Kapitalismus (okay, es gibt noch mehr Schönes und Schreckliches): ständig tendieren Firmen dazu, Monopole zu bilden; ständig scheitern Firmen. Wenn man marxistisch geprägt ist, mag man darüber die Schultern zucken, weil man dies als dem Wirtschaftssystem inhärent versteht. Ist man wirtschaftsliberal geprägt, kann man das auch ganz gut finden, immerhin ermöglichen solche Pleiten das Fortschreiten von Innovation und Entwicklung. Konservativ geprägt kann man das auch schlecht, aber typisch für die Moderne finden. Egal, wie man es versteht; nicht von der Hand zu weisen ist, dass die Tendenz zum Untergang von einst erfolgreichen und grossen Firmen, egal mit welchem Anspruch sie angetreten waren, welche Waren und Dienstleistungen sie anboten und wie nett ihre Vertreterinnen und Vertreter sind oder waren, besteht. Für die betroffenen Menschen ist das immer eine Katastrophe, für die Einrichtungen, die von den scheiternden Firmen betroffen waren, ebenso.

Darauf lässt sich reagieren: Politisch kann man zum Beispiel den Wettbewerb zwischen Firmen fördern und Monopole verbieten. Es gibt Ansätze dazu in der europäischen Politik, auch in bestimmten historischen Perioden der US-amerikanischen. Aber möglich ist das nur, wenn diese Bestimmungen wirklich durchgesetzt werden und verstanden wird, wozu. Wettbewerb lässt sich zudem erzeugen, indem man mehrere Firmen fördert – beispielsweise indem Öffentliche Bibliotheken sich darauf einigen würden, mehrere Anbieter von E-Books zu nutzen, damit keine von diesen Firmen zu gross werden und von sich abhängig machen kann. Das klappt natürlich nur, wenn es überhaupt mehrere Firmen gibt. (Die divibib würde darauf verweisen, wie gross die Anstrengung ist, Verlage für diese Angebote einzuwerben und konstatieren, dass dies für weitere Anbieter nicht möglich wäre – was vielleicht stimmt oder auch nicht oder nicht mehr, aber, wenn man Angebote schon auslagert, dass Problem der jeweiligen Anbieter wäre, nicht der Bibliotheken.) Ein anderer Ansatz wäre, selber Strukturen aufzubauen, die man immerhin selbst kontrolliert. Dann wüsste man zumindest, wenn sich eine Krise ankündigt und kann versuchen, zu reagieren. Aber auch das klappt nur, wenn diese Strukturen nicht irgendwann, wie es bei der ekz der Fall war, zu eigenständigen GmbHs umstrukturiert werden oder aber, wie beim Schweizer Bibliotheksdienst, selber Aufgaben an selbstständige Firmen wie die divibib auslagern.

Solange das aber nicht passiert, sind Bibliothek abhängig von den Entscheidungen und Geschicken der divibib. Wenn die aus irgendwelchen Gründen scheitert, können Öffentliche Bibliotheken schnell vor dem Problem stehen, dass es keine E-Books mehr gibt und auch niemand, zu dem man als Alternative gehen könnte. (Und, wie Swets zeigt, kann das recht abrupt geschehen. Wenn man will, könnte man den Verkaufsbutton bei der Onleihe auch als Anzeichen einer bevorstehenden Krise der divibib ansehen. Immerhin scheint der bisherige Profit nicht auszureichen. Vielleicht sind die laufenden Kosten einfach zu hoch?)

Problem 2: Fehlender Wettbewerb

Das andere Problem ist immer, dass Monopole dazu führen, dass die Monopolisten Angebot und Preis zugleich bestimmen können. Gibt es mehrere Anbieter, sollte es – zumindest der wirtschaftsliberalen Theorie nach – auch einen Wettbewerb geben, der sich auf die Preise und das Angebot auswirkt. Hätte die divibib eine ernstzunehmende Konkurrenz wäre es zum Beispiel gut möglich, dass das Problem mit der einfachen Einbindung in die OPACs schon gelöst. Immerhin könnte es sonst ein anderer Anbieter lösen und damit einen Wettbewerbsvorteil erringen. So aber ist die technische Abteilung der divibib über Jahre immer kleiner geworden und Öffentliche Bibliotheken können wenig mehr tun, als zu bitten, zu hoffen und zu erzählen, die ekz wäre ein wichtiger Partner der Bibliotheken – was zum Teil bestimmt stimmt, aber nicht sagt, ob sie nicht ein viel besser Partner wäre, wenn es eine ernstzunehmende Konkurrenz gäbe. Bislang können die Bibliotheken ja zum Beispiel nicht einfach damit drohen, einen anderen Anbieter zu wählen, wenn die divibib nicht ausreichend auf deren Wünsche eingeht, insbesondere, wenn die Bibliotheken selber ihren Nutzerinnen und Nutzern das Angebot Onleihe mit grösseren Kampagnen nahe gebracht haben.

Was tun?

Insoweit: Ist die Monopolstellung der divibib ein wirkliches Problem? Ja. Ich bin der Überzeugung, dass sie es ist; wie jede Monopolstellung. Das ist nicht gegen die divibib beziehungsweise gegen die ekz direkt gerichtet. Das diese ein Monopol anstreben, ist verständlich. (Obwohl es selbstverständlich widersprüchlich ist, weil es gesamtgesellschaftlich schlecht ist. Aber auf die Gesamtgesellschaft schaut eine Firma notwendigerweise nicht – was Marxistin und Wirtschaftsliberalen gleichwohl nicht überrascht; aber Menschen, die zum Beispiel die Wirtschaft irgendwie moralischer machen wollen, bestimmt ärgert.) Die Situation ist viel gefährlicher für Öffentliche Bibliotheken im deutschsprachigen Raum und vor allem auch schlecht im Sinne der Fortentwicklung von Angeboten im Bereich elektronische Medien, als für die ekz. Wenn man nun schon mal über die Onleihe diskutiert, sollte man auch darüber nachdenken, wie man aus dieser Situation wieder herauskommen kann. (Und wenn die Kolleginnen und Kollegen der divibib udn ekz ordentliche Wirtschaftsliberale sind, was ich nach ihrem Handeln und ihren Verlautbarungen schon vermute, sollten sie das auch unterstützen, weil nichts Innovation und Weiterentwicklung so vorantreibt, wie der Wettbewerb – so zumindest die Theorie. Und was gibt es Interessanteres für eine Firma, als ein Angebot weiterzuentwickeln, an das man glaubt?)

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Neues Buch: Bibliotheken erforschen ihren Alltag.

BibliothekenerforschenihrenAlltag_Cover

Wie zu erkennen: Das Cover.

Ein bisschen Eigenwerbung: Dieser Tage erschien – wieder einmal im Simon Verlag – mein neues Buch Bibliotheken erforschen ihren Alltag. Ein Plädoyer.

Was ich mit diesem Buch tun wollte, war sehr einfach: Die Bibliothekarinnen und Bibliothekare in den deutschspachigen Ländern dazu anzuregen, selber dort zu forschen, wo sie arbeiten; vor allem in den Öffentlichen Bibliotheken. Ich bin der Überzeugung, dass das möglich ist. Forschen ist eine sinnvolle Tätigkeit, die uns mehr über das Funktionieren der Gesellschaft informieren kann. Forschen ist auch eine Tätigkeit, die intellektuell anregt und den Blick schärft. Und vor allem ist Forschung nichts, was nur Menschen an Hochschulen überlassen werden muss.

Zudem gibt es eine gute Anzahl von Beispielen, in denen ausserhalb der etablierten Forschungsinstitutionen geforscht wird und das mit Erfolg, Elan und relevanten Erkenntnisfortschritten, unter anderem in Schulen im deutschsprachigen Raum oder in Bibliotheken des Auslandes, vor allem Kanadas. Alles was ich mit dem Buch tun wollte, war, dass zu zeigen und gleichzeitig denen, die in Bibliotheken arbeiten und sich über bestimmte Dinge wundern (z.B. Warum nutzen gerade diese Menschen unser Bibliothekscafe? Wie funktioniert die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Jugendgruppen bei uns? Welchen Einfluss hat das Wetter wirklich auf die Nutzung unserer Bibliothek?), zu sagen: Untersuch es doch mal. An einem etwas abwegigen Beispiel wird das im Buch mit unterschiedlichen Methoden und Fragestellungen durchgespielt, aber das ist nicht das Wichtige. Wichtig ist, dass ich einmal sagen wollte, dass niemand einen Dr. oder MA vor dem Namen (oder M.A. hinter dem Namen braucht), um sich in die methodische Beantwortung von Fragen im Bezug auf die eigene Bibliotheken zu stürzen. Wozu das führen kann? Zu mehr Wissen über das Funktionieren von Bibliotheken, zu mehr und abgesicherteren Diskussionen im Bibliothekswesen, zu mehr Spass beim Arbeiten in Bibliotheken. So zumindest meine Hoffnung (aber manchmal bin ich auch etwas naiv, ich weiss).

Ich bin dem Verlag tatsächlich dankbar, dass ich dies auch einmal in Buchform tun konnte.

Ein Beispiel der NutzerInnenforschung aus der DDR (1975)

Es gibt die Vorstellung, dass die Hinwendung zu den Interessen der Nutzerinnen und Nutzer in Bibliotheken ‒ die sich beispielsweise durch die zahllosen unterschiedlichen Umfragen unter ihnen oder auch des Heranziehens ihres (tatsächlichen oder vorgeblichen) Willens bei der Planung von bibliothekarischen Dienstleistungen zeigt ‒ etwas relativ Neues wäre. Bislang hätten die Bibliotheken eher aus sich heraus gelebt, in den letzten Jahren hätten sie sich den Nutzerinnen und Nutzern zugewandt. Zuvor hätte man kaum gewusst, was diese Nutzerinnen und Nutzer eigentlich tun. Deshalb auch gelten Umfragen als modernes Managementinstrument und das Einbeziehen von Jugendlichen bei dem Umgestaltung von Bibliotheken als Innovativ. Nur: Das stimmt so nicht.

Vielleicht kann man heute ‒ aber auch das sollte zuvorderst untersucht werden ‒ von einer neuen Qualität dieser Hinwendung zu den Nutzerinnen und Nutzern gesprochen werden; eventuell ist auch der Diskurs um Transparenz und Partizipation in Bibliotheken relevanter geworden, als er es zuvor war. Aber die Idee, man müsse, um eine Bibliothek sinnvoll zu steuern, wissen, wer die Nutzerinnen und Nutzer sind beziehungsweise was diese wollen, ist schon einige Jahrzehnte immer wieder gedacht und geäussert, zum Teil auch in konkreten Projekten umgesetzt worden.

Die Untersuchung 1970

Ein erstaunliches, weil doch schon älteres und quasi vergessenes Beispiel dafür liefert die Publikation Benutzungsanforderungen an Staatliche Allgemeinbibliotheken.1 Erstaunlich ist diese Untersuchung, weil sie in einem anderen gesellschaftlichen System durchgeführt wurde und dabei selbstverständlich eine andere Terminologie nutzte, auch Rekurs auf einige heute nicht mehr vertretende Ideologeme nimmt, aber so anders als heutige Untersuchungen dann doch nicht ist. Vielmehr: Die Untersuchung wäre, würde sie heute durchführt, immer noch eine erstaunlich umfassende.
Das die Untersuchung durchführende Zentralinstitut für Bibliothekswesen hatte die Aufgabe, in der DDR die Planung des Bibliothekswesens zu ermöglichen, Forschungen im Bereich Bibliotheken durchzuführen und in gewisser Weise das, was heute wohl als Marketing- und Beratungsdienstleistung beschrieben wird, durchzuführen.2 Die in der hier besprochenen Publikation dargestellte Untersuchung war eine dieser Forschungsleistungen.
Aufgabe war, die Anforderungen an die Staatlichen Allgemeinbibliotheken ‒ welche die Aufgaben von Öffentlichen Bibliotheken im Rahmen des staatlich geplanten Bibliothekswesens übernahmen3 ‒ durch die Nutzerinnen und Nutzer zu erfassen und daraus Schritte zur Gestaltung der Bibliotheksarbeit abzuleiten. Diese Schritte waren, ebenso wie die Bibliotheken, immer eingelassen in die Aufgaben, welche den Bibliotheken zugeschrieben wurde. Gleichzeitig ‒ aber dies ist nicht DDR-spezifisch ‒ wurden die Bibliotheken eine grössere Fähigkeit und Aufgabe bei der Lenkung der Leseinteressen von Nutzerinnen und Nutzern als heute zugeschrieben.4 Nicht zuletzt agierten Bibliotheken in der DDR innerhalb einer Zensur- und Verknappungspraxis im Bezug auf Literatur.5 Von einem freien Zugang zu allen Medien konnte gar nicht erst ausgegangen werden.

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Titel

Trotzdem: Grundsätzlich wurde davon ausgegangen, dass die Anforderungen der Nutzenden und die der Gesellschaft sich überschneiden:

“Die gesellschaftlichen Anforderungen drücken sich als Benutzungsanforderungen, als Bedarf an Bibliotheksbenutzung aus, der von konkreten Personen an die Bibliotheken herangetragen wird.

Die Benutzungsanforderungen an StAB [Staatliche Allgemeinbibliotheken, KS] stellen also eine Konkretisierung und in der Mehrzahl der Fälle auch eine Individualisierung der objektiven gesellschaftlichen Anforderungen dar.” (Waligora & Proll 1975, 7)

Die Definition der “Benutzungsanforderungen” ist relativ umfassend.

”In diesen Ausführungen wird von ‘Benutzungsanforderungen’ gesprochen. Wir verstehen darunter von Benutzern geäußerte Anforderungen, die sich auf die Literatur und ihre Inhalte (Bestand und dessen Zugriffsmöglichkeiten) richten, desgleichen auf Breite und Vielfalt des Angebotes an Dienstleistungen (einschl. der Beschaffung von Literatur aus anderen Bibliothekseinrichtungen); auf gute Erreichbarkeit (ausgebautes Netz und ausreichende Öffnungszeiten); auf Aufenthaltsmöglichkeiten (gut ausgestattete Räume einschl. der Möglichkeiten von Gruppenarbeit und Teilnahme an Veranstaltungen).

Benutzung muß daher in doppeltem Sinne verstanden werden:

– als Aktivität der Bibliotheken, die Benutzung ermöglichen und anbieten;

– als Aktivität der Benutzer, die die Bibliotheken und deren Leistungen benötigen. Die Benutzung von Bibliotheken setzt auf der Grundlage der dargelegten objektiven Anforderungen jeweils die freie Entscheidung der Persönlichkeit voraus.” (Waligora & Proll 1975, 7)

Eine Grundidee der Arbeit war, dass es “objektive” Gründe für die Nutzung von Literatur beziehungsweise das Interesse an ihr gebe. Diese objektiven Gründe ergaben sich aus der gesellschaftlichen Stellung der jeweiligen Personen. Sicherlich ist der Begriff “objektiv” heute schwierig, wurde damals aber in Übereinstimmung mit dem historischen Materialismus gebildet, der ja von einer direkten Verbindung von gesellschaftlicher Stellung und (notwendiger) Ideologie ausging.

“Ausdrücklich muß betont werden, daß die Untersuchung n i c h t einen Leistungsnachweis anstrebte. Das Angebot der Bibliotheken und die Anforderungen seitens der Bevölkerung werden sich in Wechselwirkung miteinander verändern, und somit werden sich auch einige Proportionen in den Benutzungsergebnissen verändern. Mit wachsendem Angebot werden die Leistungen steigen.

Es geht in dieser Untersuchung um die Beziehungen zwischen Literatur/Benutzung und Literatur/Benutzer sowie Bibliothek/Benutzer. Es handelt sich um eine komplizierte Frage, die nicht durch eine einzige empirische Untersuchung beantwortet werden kann. Er kommt darauf an, jedes Literaturwerk im Lichte seiner spezifischen Benutzung zu sehen und darauf auch effektivere Vermittlungs- und Erschließungsmethoden zu gründen. Mit dieser Forschungsrichtung befinden wir uns in Übereinstimmung mit sowjetischen Fachkollegen, die an einer sozial-psychologisch bestimmten Klassifizierung der Leser arbeiten.” (Waligora & Proll 1975, 7)

Im Rahmen der Untersuchung wurden nun angestrebt, alle ‒ wirklich alle ‒ Benutzungsfälle in einer Anzahl von Staatlichen Allgemeinbibliotheken zu erfassen. Dies war kein kleines Forschungsprogramm, dass letztlich 1970 ‒ nach einem Testdurchgang in Rathenow 1969 ‒ innerhalb einer April-Woche in Altenburg, Bautzen, Güstrow, Köthen, Malchin, Mühlhausen, Staßfurt, Zittau und Zossen durchgeführt wurde:

“Um Art und gesellschaftliche Herkunft der Anforderungen an Literatur zu ermitteln, wurde bei jedem Entleihungsfall nach dem ‘Benutzungszweck’ gefragt. […]

Der Ordnung der entliehenen Literatur wurde die in den StAB verbindliche Gliederung der Literatur, die Gruppenbildung der ‘Systematik für allgemeinbildende Bibliotheken’ (SAB) zugrundegelegt. Auch für die Erfassung a l l e r Tätigkeiten, die die Benutzer bei ihrem Besuch in der Bibliothek ausübten, wurden entspechende Vorgaben erarbeitet. […]

Um die Verhaltensweise der Benutzergruppen besser kennenzulernen, fragten wir nach einigen Benutzungsgewohnheiten und -bedingungen. (Entfernung von der Bibliothek, Häufigkeit des Bibliotheksbesuches; Benutzung weiterer Bibliotheken; Benutzung des Fernleihverkehrs).” (Waligora & Proll 1975, 11)

Titelseite.

Titelseite.

Ergebnisse der Untersuchung

Die empirische Darstellung der Ergebnisse der einen Untersuchungswoche erfolgt ohne Vergleich (die Bibliotheken wurden zusammengezählt, eine Differenzierung fand nicht statt; ebenso wurde nicht mit der Gesmtbevölkerung der DDR verglichen). Insoweit ist gerade heute deren Aussagekraft gering.6 Tendenziell nutzten auch in der DDR Schülerinnen und Schüler die Bibliotheken mehr als andere Gruppen. So gibt eine Übersicht an, dass von den Nutzerinnen und Nutzern 32,1% “Beruftätige” waren (“Arbeiter und Angestellte” 25,6%, “Genossenschaftsbauern” 0,4%, “Angehörige der Intelligenz” 4,3%, “Handwerker oder Gewerbetreibende” 0,5%, “Sonstige” 1,3%), “In Ausbildung Stehende: 49,3%” (“Studenten” 9,5%, “Lehrlinge” 7,9%, “Schüler 31,9%) und “Nicht Berufstätige: 18,6% (“Hausfrauen” 2,6%, “Rentner, 16,0% (Waligora & Proll 1975, 20f.) Ebenso ist ein “Leseknick” (also ein rabiater Einbruch der Nutzungszahlen in einem bestimmten Alter) festzustellen, allerdings erst nach 25 Jahren (15-18 Jahre: 25,3%, 18-25 Jahre: 20,5%, 25-35 Jahre: 12,0%)
Grundsätzlich spricht die Untersuchung den Bibliotheken eine hohe Leistungsfähigkeit zu:

“- Die StAB erfüllen ihre Aufgabe, sich an alle Bevölkerungsschichten zu wenden. Wenn die jugendlichen Jahrgänge (s. Altersstruktur) zahlenmäßig einen so großen Raum einnehmen, so wird damit eine wichtige Aufgabe unterstrichen. Es handelt sich um die Arbeiterklasse von morgen. Gegenwärtig wird die Arbeit der Bibliotheken durch diese Benutzer sehr geprägt. Neueste repräsentative Zählungen bestätigen die in dieser Untersuchung in Erscheinung getretenen Ergebnisse.

– Die Altersstruktur der Benutzerschaft zeigt bei dem 25. Lebensjahr noch immer die bekannte Zäsur, hier tritt das Absinken auf. Erst bei zunehmendem Alter beginnen die Anteile wieder zu steigen. […]

– Die Zahlenergebnisse nach den Gesichtspunkten der Schulbildung, Fachausbildung und der nebenberuflichen Qualifizierung zeigen, daß die StAB es mit steigenden Ansprüchen zu tun haben, die an alle Mitarbeiter im Bibliothekswesen höhere Ansprüche stellt.” (Waligora & Proll 1975, 26)

Auch die weiteren Zahlen bestätigen grundlegend bekanntes Wissen, beispielsweise, dass mit der Entfernung zur Bibliothek die Nutzung der gleichen sinkt (Höchststand bei 5-15 Minuten Entfernung) oder das die Mehrzahl der Nutzerinnen und Nutzer die Bibliothek normalerweise einmal im Monat nutzt. Interessant ist vielleicht noch, dass nach der Sachgruppe “Philosophie, Religion” (mit 1,9% der Ausleihen) die Sachgruppe “Marxismus-Leninsmus” mit 2,0% der Ausleihe die am zweitseltesten ausgeliehene Nutzungsgruppe bei der Sachliteratur bildete (gefolgt von “Mathematik, Kybernetik” und “Hauswirtschaft” mit jeweils 2,1%). Dies wird berichtet, aber – obgleich dies vielleicht zu erwarten gewesen wäre – nicht weiter kommentiert. “Gewonnen” hatten “Naturwissenschaften” mit 10,4%, “Erd-, Länder- und Völkerkunde, Reisebeschreibungen” mit 12,4% und “Technik” mit 20,5%. Auch in der DDR wurde hauptsächlich Belletristik entliehen (mit 61,8%).
Hervor sticht in der Untersuchung, dass zur Auswertung der Daten eine Methode eingesetzt wurde, die denen der heute gerne empfohlenen “Personas” ähnelt (auch wenn den Personen keine Namen gegebenen wurden). Es wurden insgesamt dreizehn Nutzungsprofile erstellt, denen unterschiedliche Literaturinteressen zugeschrieben und deren Profile dann in der Gesamtnutzerinnenschaft der Bibliotheken verortet wurden (Waligora & Proll 1975, 48-58):

  • “Einfach lesen” (32,1%)

  • “Interesse am Thema” (18,9%)

  • “Interesse am Autor” (11,6%)

  • “Sachinteresse” (9,0%)

  • “Hobby” (7,4%)

  • “Schule” (5,1%)

  • “Interesse an der Literatur des Landes” (3,7%)

  • “Fachschule” (2,7%)

  • “Hochschule” (2,7%)

  • “Berufsausbildung” (2,6%)

  • “Berufsausübung” (1,4%)

  • “laufende berufliche Information” (1,4%)

  • “Gesellschaftliche Tätigkeit” (1,4%)

Des Weiteren wurde zusammengetragen, was die Nutzerinnen und Nutzer eigentlich in der Bibliothek tun. Dabei stellte die Auswahl aus der Freihandausstellung mit 86,7% (der Nutzerinnen und Nutzer bei einem beobachteten Besuch) die Hauptaktivität dar, gefolgt von der Beratung durch Bibliothekarin und Bibliothekar (27,1%) sowie Auskunftserteilung (11,8%). Die Katalogbenutzung lag bei 9,9%. Die Zeitschriftennutzung lag bei insgesamt 12,8% und damit wenig hoch.
Die Zusammenfassung dieser Auswertung liest sich – lässt man die Terminologie fort – wieder recht modern:

“Die Untersuchung hat ergeben, daß die Benutzung in den Räumen der Bibliothek eine zunehmende und bedeutende Rolle spielt. Die Ergebnisse zeigen Tendenzen, aus denen zu ersehen ist, daß die ideologische und wissenschaftliche Wirksamkeit noch zu erhöhen ist. Die Verhaltensweise der einzelnen Benutzergruppen geben dafür aufschlußreiche Anhaltspunkte.

Zurückkommend auf das eingangs zur Rolle und Bedeutung der Bibliotheksbenutzung und der Rolle der Dienstleistungen Gesagte läßt sich unter Stützung auf die Untersuchungsergebnisse feststellen, daß die Wirksamkeit der Dienstleistungen einerseits durch die Aktivitäten der Benutzer bestimmt wird, diese jedoch andererseits durch Vorhandensein und Angebot der Bibliotheken hervorgerufen werden. Das Angebot der Bibliotheken ist die Voraussetzung die Vorgabe. Somit besteht eine Wechselwirkung zwischen beiden Aktivitäten. Die Benutzer bedienen sich dabei in unterschiedlicher Weise der Einrichtung Bibliothek.

Die Inanspruchnahme der Dienstleistungen der Bibliotheken ist an die funktionstüchtige stationäre Bibliothek gebunden. Literaturbeschaffung und Literaturbenutzung kann auch auf anderen Wegen zustandekommen als dem durch die StAB. Je besser aber die StAB mit über die Literaturbeschaffung hinausgehenden Dienstleistungen ausgestattet sind, umso wirkungsvoller wird Bibliotheksbenutzung über die bloße Beschaffung hianus. Die Ergebnisse haben bestätigt, daß sich die Benutzer vielfältig in der Bibliothek betätigen.

Die Benutzergruppe verhalten sich dabei unterschiedlich, sie orientieren sich schwerpunktmäßig auf verschiedene Aktivitäten, vom umfangreichen Entleihen, der Benutzung vieler Dienstleistungen bis zur gezielten Literatur- und Informationssuche. Keine Aktivität ist gegen die andere abzuwerten.” (Waligora & Proll 1975, 119)

“Die Bibliotheken entwickeln sich immer mehr vom bloßen Ausleihzentrum zum geistig kulturellen Zentrum. Das zunehmende Bedürfnis, sich in den Räumen der Bibliothek länger aufzuhalten, muß als ein wichtiger Hinweis betrachtet werden. Ausreichende und ansprechende Bibliotheksräume sind dazu notwendig. Der Raumbedarf der Bibliotheken darf nicht nur bemessen werden nach der Stellfläche für Bücher, sondern nach den Arbeits- und Aufenthaltsmöglichkeiten für Benutzer.” (Waligora & Proll 1975, 127)

Heute

Die Untersuchung des Zentralinstituts hat heute in den Zahlen gewiss nur noch historischen Wert. Sie wurde für Bibliotheken in einem anderen gesellschaftlichen System, in einem nicht mehr existierenden Staat und zudem vor Jahrzehnten durchgeführt. Erstaunlich ist vielleicht, wie wenig das, was man heute über die DDR weiss (vor allem die Zensur und politische Abgrenzung zu anderen gesellschaftlichen Systemen) in der Studie selber vorkommt.
Interessant scheint mir, wie viel von dem, was man heute als moderne Nutzerinnen- und Nutzerforschung beschreiben könnte, selbst das, was heute den Bibliotheken immer wieder als neues Paradigmen vorgeschlagen wird, in der Studie ‒ wenn auch teilweise in anderer Terminologie ‒ vorkommt. Grundsätzlich liesse sich die Studie, wieder mit anderer Terminologie und leicht verschobenen Fragestellungen ‒ beispielsweise anderen Gruppen, die Unterteilung in Intelligenz oder Genossenschaftsbauern interessiert zum Beispiel aktuell weniger ‒ heute ähnlich wiederholen. (Dabei muss man bedenken, dass die Studie gewiss keine Einzelerscheinung war, sondern aus einer weiteren Forschungspraxis entstanden sein wird.)
Ist das erstaunlich? Nicht wirklich, die Fragen haben sich so gross nicht geändert. Zu erwähnen ist selbstverständlich, dass es offenbar immer wieder eine Abgrenzung zu einem “Früher” gibt. Nur: Wann und wo war dieses Früher eigentlich genau? Wenn in den 70er Jahren gesagt wird, die Bibliotheken würden heute zum Arbeitsraum und wären nicht mehr nur Ausleihzentrum und in den 2010er Jahren ebenso, ist irgendetwas komisch. Hier scheint es weniger um eine wirkliche Bibliotheksgeschichte zu gehen, sondern mehr um ein Selbstbild der Bibliothek.
Mir ist die Publikation eher zufällig in die Hand gefallen und ich wollte hier nur mein Erstaunen mitteilen.

 

Fussnoten

1 Waligora, Johanna ; Proll, Rotraud (1975) / Benutzungsanforderungen an Staatliche Allgemeinbibliotheken : Untersuchungsergebnisse aus ausgewählten Bibliotheken der Deutschen Demokratischen Republik (Beiträge zu Theorie und Praxis der Bibliotheksarbeit ; 19). Berlin : Zentralinstitut für Bibliothekswesen,1975.

2 Eine weit kritischere, gleichwohl polemische Darstellung des Zentralinstituts findet sich im letzten Kapitel bei Rothbart, Otto-Rudolf (2002) / Deutsche Büchereizentralen als bibliothekarische Dienstleistungsinstanz : Gestaltung und Entwicklung von Zentraleinrichtungen im gesamtstaatlichen Gefüge (Buchwissenschaftliche Beiträge aus dem Deutschen Bucharchiv München ; 69). Wiesbaden : Harrassowitz, 2002.

3 Oder im Jargon der DDR: “Bedeutende Veränderungen vollzogen sich am Ende der 60er Jahre in der Arbeit der allgemeinen öffentlichen Bibliotheken. Um die Versorgung der am Ort tätigen wissenschaftlichen Kader mitzuübernehmen, mußten sie in breitem Maße wissenschaftliche und Spezialliteratur in ihre Bestände aufnehmen. Zur Unterstützung der sozialistischen Bewußtseinsbildung, der sozialistischen Allgemeinbildung und der Aus- und Weiterbildung war es erforderlich, Informationsbestände aufzubauen und eine große Palette von Fachzeitschriften bereitzuhalten. Neue Medien (auditive, visuelle und audiovisuelle Mittel) fanden als Bestandseinheiten Eingang in die Bibliotheken. War mit den vorhanden Literaturfonds einerseits die niveauvoll Unterhaltung und schöpferische Freizeitgestaltung der Bevölkerung zu fördern, so mußte andererseits die auf das Territorium bezogene regionalkundliche Literatur ‒ unter Einschluß von Veröffentlichungen der örtlichen Organe und Einrichtungen ‒ gesammelt, erschlossen und archiviert werden. (…)

[Somit, KS] stellen die staatlichen Allgemeinbibliotheken den territorial wirksam werdenden Teilbereich des Bibliothekssystems der DDR dar. […] Der mit der 5. DB [Durchführungsbestimmung, KS] der BVO [Bibliotheksverordnung, KS] konstituierte Typ der staatlichen Allgemeinbibliothek erwuchs aus den allgemeinen öffentlichen Bibliotheken der 60er Jahre und knüpfte an die progressiven Traditionen dieser Einrichtungen an. Denn die wesenseigenen Merkmal dieses Bibliothekstyps, die umfassende Verbreitung belletristischer und künstlerischer Literatur, die Propagierung gesellschaftswissenschaftlicher und Fachliteratur sowie die Literaturbetreuung von Kindern und Jugendlichen, blieben erhalten.” Marks, Erwin (1987) / Die Entwicklung des Bibliothekswesens der DDR (Zentralblatt für Bibliothekswesen ; Beiheft 94). Leipzig : VEB Bibliographisches Institut, 1987, S.177f.

4 Nicht umsonst veröffentlichte das Zentralinstitut zahlreiche Materialien zur Einführung unterschiedlicher Nutzerinnen- und Nutzergruppen in die Bibliothek. Es wurde einfach davon ausgegangen, dass eine gute Bibliothek die Nutzerinnen und Nutzer lenkt. Vgl. als einer der letzten dieser Publikationen Rossoll, Erika (1989) / Zum Verhalten der Benutzer bei der Literaturauswahl : Untersuchungsergebnisse aus staatlichen Allgemeinbibliotheken (Beiträge zu Theorie und Praxis der Bibliotheksarbeit ; 47). Berlin : Zentralinstitut für Bibliothekswesen, 1989

5 Emmerich, Wolfgang (2007). Kleine Literaturgeschichte der DDR. Neuauflage. Berlin : Aufbau Verlag, 2007.

6 Das Statistische Jahrbuch der DDR ist zwar bei DigiZeitschriften vollständig digitalisiert, gibt aber nur zu einigen der erhobenen Kriterien Auskunft.

Noch ein bibliothekshistorisches Schmankerl: Übergelassene Elemente eines alten Bestandsmanagementsystems. (In vielen Medien aus den Magazinen der ETH Zürich zu finden.)

Noch ein bibliothekshistorisches Schmankerl: Übergelassene Elemente eines alten Bestandsmanagementsystems. (In vielen Medien aus den Magazinen der ETH Zürich zu finden.)