Es gibt Vorbehalte gegen RDA?

In den letzten Tagen haben wir als Redaktion an der aktuellen Ausgabe der LIBREAS gearbeitet. Der Schwerpunkt lautet Zukünfte; wenn alles funktioniert, sollte die Ausgabe auch in den nächsten ein, zwei Wochen draussen sein (aber das soll kein Versprechen sein, wir machen das ja alle „nebenher“). Ein Thema, dass in dieser Ausgabe nicht wirklich behandelt werden wird, ist die Katalogisierung, also die Zukunft der Katalogisierung. Das ist irgendwie absurd: die Einführung von RDA steht vor der Tür, FRBR ist ein tatsächlich mal ein spannendes Dokument Katalogtheorie und die Diskussion drumherum anregend. Bibframe – auch, irgendwie. [Wer mit RDA, FRBR, Bibframe nichts anfangen kann, wird hier vielleicht aussteigen. Fair enough, aber nur der Hinweis: das sollte man sich mal zu Gemüte führen. Es ist erstaunlich.] Das lässt sich wohl auch nicht mehr aufhalten, Ende des nächsten Jahres sollte in den Nationalbibliotheken im D-A-CH-Raum und auch in zahlreichen der Bibliotheksverbünde mit RDA gearbeitet werden.

Ich persönlich versuche zu jeder sich bietenden Möglichkeit, RDA und FRBR zu präsentieren. „Meine“ Studierenden müssen das wohl alle mehrfach über sich ergehen lassen. Und auch wenn ich nicht unbedingt allem in RDA und FRBR folge, denke ich, dass die Thesen in FRBR und die Debatten, die sich darum entsponnen haben, eine Sternstunde die theoretischen Debatten im Bibliothekswesen darstellen: Es wird hier nicht nur um Regeln und deren Anwendung gestritten, sondern um die Frage, wie die Kataloge aussehen werden, was sie tun können sollten und was sie wirklich tun werden, wie Menschen denken und wie das bibliothekarische Metadatenuniversum aussehen wird. Die Cataloging & Classification Quarterly ist wegen diesen Debatten in den letzten Jahren zu meiner ständigen Lektüre geworden, alles was solche Kolleginnen und Kollegen wie Maja Žumer veröffentlichen, wird von mir sofort weggelesen.

Nicht verhandelt wird bislang die Frage, was genau dies alles für die Katalogpraxis bedeutet. [Die Kollegin Blumer und ich haben das, wenn das bisschen Eigenwerbung erlaubt ist, letztens immerhin als Frage dargelegt, in: Blumer, Eliane ; Schuldt, Karsten (2013) / Alle Bibliotheken können die Zukunft der Katalogisierung gestalten. In: arbido 28 (2013) 4, S. 17-18] Aber mir scheint das auch nur eine Frage der Zeit zu sein, bis dieses Thema wichtig wird.

Lieber nichts sagen?

Und dennoch: Obgleich ich und genügend andere von der Relevanz und Interessantheit des Themas überzeugt bin, obwohl die Einführung von RDA vor der Tür steht, wird sich in der nächsten LIBREAS kein Text dazu finden. Warum?

Es ist nicht so, dass wir es nicht versucht hätten. Aber bei allen Anfragen zum Thema haben wir Absagen erhalten. Und die mit einer interessanten Begründung. Es war nicht so, dass nur die „normalen“, und immer auch berechtigten Gründe, wie „gerade zu wenig Zeit“ oder „nicht so wirklich was zum Thema sagen zu können“, angeführt wurden. Vielmehr habe ich mehrfach, von unterschiedlichen Personen in unterschiedlichen Positionen gehört, dass es schon genügend Probleme bei dieser Einführung gäbe und das der Widerstand dagegen schon zu gross wäre – und deshalb lieber nicht zum Thema publiziert würde. Oder zumindest nicht in der LIBREAS. [Was natürlich zu der Frage führt, wie hier die LIBREAS wahrgenommen wird. Das sie Studierendenzeitschrift genannt wird – was Unsinn ist, niemand von uns studiert mehr, aber es ist bestimmt schön einfach, sich mit dieser Behauptung von uns abzugrenzen, wozu und warum auch immer –, bin ich einigermassen gewohnt. Aber offenbar sind wir auch ein Publikationsort, der die Artikel, die bei uns erscheinen, gleich etwas mehr angriffiger macht. Interessant.] Ich habe zudem jetzt auch schon ein paar Mal gehört, dass auf Veranstaltungen zum Thema negative Reaktionen aufkamen.

Offenbar gibt es eine negative Wahrnehmung von RDA und FRBR. So negativ, dass sogar eine Diskussion über das Thema schwierig erscheint.

Ich muss zugeben, dass mich das immer wieder vollkommen überrascht. Warum ist das so? Tatsächlich muss ich zugeben, dass mich diese Vorstellung immer wieder irritiert. Mir scheint, dass es bei diesem Thema einen absonderlichen Gap zwischen den Möglichkeiten des grossen Projektes Neue Katalogisierungsregeln und den Ängsten oder Wahrnehmungen des Projektes in den Bibliotheken gibt. Nochmal: In meiner Wahrnehmung stellt FRBR und RDA eine seltene Leistung des Bibliothekswesens dar. Bibliotheken haben sich hier darauf eingelassen, zu sagen, dass sie die gesamte, eher implizite, Katalogtheorie aufarbeiten und neu fassen wollen. Und, dass sie sich dabei auf die Realität und die realen Anforderungen an Kataloge stützen wollen. Erstaunlich offen und radikal. Ich finde zum Beispiel die relativ grosse Offenheit des Regelwerks (offenbar einer der Kritikpunkte an ihm) äusserst sinnvoll. Es ist ja nicht so, dass das heute wirklich anders gehandhabt würde (Stichwort Hausregeln), nur halt ohne das es „erlaubt“ ist. Da denke ich, hat das Regelwerk aus der Katalogisierungspraxis gelernt.

Es ist sinnvoll, nur von oben?

Mir kommt das bekannt vor. Es gibt Projekte, Konzepte und so weiter, die erscheinen einem Teil des Bibliothekswesens als vollkommen sinnvoll und notwendig. Aber in der Umsetzungspraxis stellt sich heraus, dass ein grosser Teil der von den Projekten betroffenen Kolleginnen und Kollegen damit gar nicht einverstanden ist. Ein Gap. Wer das nicht als Problem akzeptiert, kann sehr schnell darauf verfallen, alle anderen als verständnislos („they just don’t get it, man“), faul und ängstlich („die wollen halt immer nur dit machen, wat se schon kennen“) oder an sich gegen jede Veränderung eingestellt ansehen. Oder aber das als eine Art Intrige interpretieren. („Die sind alle jejen mir, weil ick jung bin / Deutscher bin / Ossi bin / studiert hab“) Das ist dann ein Position, in der man sich selber gut im Recht fühlen kann, ohne das sich was verändert. Nur handelt man sich damit nicht nur oft eine interne Lähmung von Bibliotheken ein (Ich schaue mal keine direkt an, aber ich weiss genauso gut wie offenbar alle im Bibliothekswesen von Einrichtungen zu berichten, in denen ein beständiger Kleinkrieg innerhalb des Personal oder zwischen Personal und Chefetage herrscht.), sondern auch, dass man gar nicht mehr richtig wahrnehmen kann, was eigentlich das Problem ist.

Das Problem ist halt selten so, wie es erscheint. Meist geht es ja zum Beispiel gar nicht darum, dass niemand die eigene Arbeit umstellen würde, wenn es Sinn macht, sondern darum, dass man im Laufe des Arbeitslebens gelernt hat, dass die meisten Projekte, Umstellungen, Veränderungen, die „von oben“ kommen eher, mehr Arbeit ohne jeden Ausgleich oder Gewinn bedeuten. Oder aber, dass es eh egal ist, weil die Chefetage die eigenen Projekte, Veränderungen und so weiter nach einer gewissen Weile selbst vergisst. (Kommt halt zum Teil auf die jeweilige Einrichtung an.) Oft ist es auch so, dass die Chefetage, die Leute an den Hochschulen, in den Verbänden einen anderen Überblick zum jeweiligen Projekt haben. Bei RDA zum Beispiel: Die Kataloge werden anders und besser und flexibler, die Katalogisierungspraxis wird intellektueller – meine Sicht. Die Arbeit wird mehr und anders, ohne das klar ist, wieso – vielleicht die Sicht der Katalogisierenden. Nicht immer müssen diese unterschiedlichen Wahrnehmungen an Informationsunterschieden liegen. Manchmal stimmen sie auch alle oder beide stimmen gar nicht.

Wie das diskutieren, ohne sich aufzugeben?

Für mich ist dieser Fakt, dass es einen gewissen Widerstand gegen FRBR, RDA etc. zu geben scheint, nur einer der zahlreichen Hinweise darauf, dass es in den deutschsprachigen Bibliothekswesen nicht so richtig eine Kultur der aktiven Auseinandersetzung zwischen den unterschiedlichen Ebenen und Institutionen gibt. Immer wieder scheint mir sehr viel in den Verbänden, Nationalbibliotheken, Verbundzentralen und Chefetagen, weniger in den Hochschulen, entschlossen und geplant zu werden und dann eher erwartet zu werden, dass das gesamte Personal das auch wichtig findet und mit umsetzt. Bei FRBR, RDA etc. fällt mir dies nur besonders auf, weil ich einmal auf einer Seite stehe. Bei Informationskompetenz ist mir das zum Beispiel recht egal. Da kann ich mir die Argumente, Projekte, Umsetzung objektiver anschauen; aber mir ist recht egal, was damit passiert. Ich konnte die Begeisterung für Informationskompetenz nie nachvollziehen; aber bei RDA entwickle ich selber Begeisterung. (Was selbstverständlich auch ein Hinweis dazu ist, was ich sinnvoll finde.) Das ist schon interessant, weil ich ehrlich gesagt immer noch nicht sehe, warum. RDA wird doch die ganze Katalogisierungsarbeit spannender machen, mehr intellektuell herausfordernder. Aber offenbar überzeugt das nicht.

Was mich allerdings erstaunt, ist, dass die Diskussion um FRBR, RDA, Bibframe für mich eigentlich ein gutes Beispiel dafür darstellt, wie man es gut und demokratisch machen kann; wie man möglichst viele der Beteiligten einbeziehen und diskutieren lassen kann, also die Theoriearbeit und die Praxis schon frühzeitig aufeinanderprallen lassen kann. In Englisch. Wir hatten zu dieser Frage eine interessante Bachelorarbeit an der HTW Chur: Die Diskussion um RDA in Englisch und in Deutsch im Vergleich. [Niklowitz Doebeli, Christiane (2013): Die Diskussion um FRBR von 2002 bis 2012: Eine Gegenüberstellung der deutsch- und englischsprachigen Bibliothekswesen (Bachelorarbeit). Chur] Das Ergebnis war ungefähr so, wie ich es auch wahrgenommen hatte: Im Englischen wurde auf den Mailinglisten recht intensiv zu FRBR und RDA diskutiert, mit Beteiligungen aus den Verbänden, Nationalbibliotheken, Hochschulen und der Katalogisierungspraxis. Ebenso waren die Beiträge in den bibliothekarischen Zeitschriften Dikussionsbeiträge, in denen Positionen bezogen wurden, von Experimenten mit RDA berichtet wurde. Das gesamte Konzept stand lange Zeit unter Vorbehalt, es war praktisch im Betamodus. Hingegen wurden in den deutschsprachigen Publikationen und Mailinglisten praktisch nicht diskutiert, es wurde berichtet. Die Ergebnisse von Arbeitsgruppen wurden berichtet, Beschlüsse zu den RDA-Projekten der Nationalbibliotheken und Verbünden wurden berichtet. Es wurde beschlossen und darüber berichtet, nicht zur Diskussion aufgerufen, eigentlich auch wenig das Warum erklärt. Ich gebe zu, es hat eine Weile gedauert, bis ich diesen Unterschied bemerkte, weil ich einfach englische und deutsche Texte nebeneinander als Teil einer Debatte gelesen habe. Aber: Wer nur die deutschen Texte liesst, merkt irgendwann, dass es da eigentlich nicht um Debatten geht. Die werden anderswo geführt (wobei bekanntlich die drei Nationalbibliotheken des D-A-CH-Raumes bei diesen Debatten in Arbeitsgruppen aktiv beteiligt sind, aber dann später auf den Kongressen und in den Publikationen halt davon „nur noch“ berichten). Kurzum: Wenn man es in die falsche Analogie packen will, waren die Debatten um FRBR und RDA im englischen Sprachraum eher WEB 2.0, während sie im deutschen Sprachraum eher WEB 1.0 waren (immerhin: Es gab schnell PDFs mit den deutschen Übersetzungen der wichtigen Texte. Da gibt es nichts zu kritisieren.) Insoweit erschien im englischen RDA auch als das Ergebnis einer längeren Beta-Phase, während es im deutschen Sprachraum quasi von oben entschieden wurde.

Aber zurück zu der Frage: Was kann man aus all dem lernen? Kann man die Vorbehalte gegen RDA ausräumen? Keine Ahnung. Ich fände es erstmal ganz gut, wenn es einen Ort gäbe, wo sich diese Bedenken ohne Probleme äussern könnten. Im englischen scheint mir die Kultur dafür gegeben gewesen zu sein, wenn man sich die Publikationen und Archive der Mailinglisten anschaut. Da wurden Kritiken und Bedenken geäussert, die besprochen – und nicht einfach weggewischt – wurden. In den deutschen Bibliothekswesen hört man das, wenn überhaupt, eher „hintenrum“, wenn es auf Veranstaltungen ausbricht zum Beispiel. Aber es gibt auch, soweit ich das sehe, gar keinen Ort, wo solche Bedenken legitim geäussert werden können, ohne gleich substantiell untermauert, ausformuliert und mit direkt umsetzbaren Änderungsvorschlägen ausgestattet zu sein. (Dann erhält man schnell Zugang zu den bibliothekarischen Fachpublikationen. Aber erst dann.) Es scheint mir nicht so richtig die Kultur zu geben, solche Debatten zu befördern, beispielsweise Entscheidungen dieser Art mit der Aufforderung vorzulegen, über sie zu diskutieren; ergebnisoffen. (Dabei gäbe es zum Beispiel die Möglichkeit, ein eigenes Regelwerk zu formulieren. FRBR als auch Bibframe sind so angelegt, dass sie regelwerksneutral sind. Vielleicht würde so ein Projekt eine solche Debattenkultur ermöglichen.)

Ich habe keine richtige Meinung zu dieser Frage. Ich finde FRBR und RDA wirklich spannend. Es gibt Personen, die mit grossem Engagement daran arbeiten, RDA in den grossen Bibliotheken des D-A-CH-Raumes einzuführen. Mit diesen Regelwerken werden meiner Meinung nach die Bibliothekskataloge und die Bibliotheken besser. Aber gleichzeitig kann ich auch sehen, dass es Gegenmeinungen gibt. Ich kann nicht so richtig sagen, welche Gegenmeinungen, weil sie, wenn überhaupt, nur unvollständig sich äussern oder nur indirekt über die ganz am Anfang des Textes erwähnte Zurückhaltung der Personen, die sich für RDA einsetzen, zu spüren sind. Ich finde aber, die Bibliothekswesen sollten dahin kommen, gemeinsam – und halt nicht nur auf der Ebene von Verbänden oder Chefetage – zu diskutieren. Auch dann wird nicht alles perfekt, die strukturellen Unterschiede zwischen den Positionen in den Bibliotheken werden zum Beispiel weiter reproduziert werden. Aber, der Überzeugung bin ich, es wird wohl etwas besser werden.

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2 responses to “Es gibt Vorbehalte gegen RDA?”

  1. Maximilian says :

    Deinen Beitrag habe ich mit großem Interesse gelesen. Zu dem Punkt der fehlenden Auseinandersetzung mit RDA und FRBR möchte ich hier noch einen Kommentar abgeben: Wenn du schreibst, dass die Diskussion in Fachzeitschriften und Mailinglisten im deutschsprachigen Raum kaum vorhanden war, so stimme ich dir zunächst einmal zu. Der Aspekt, der mir hier allerdings fehlt, ist, dass wir eine sehr lebhafte Diskussion etwa bis zu den Jahren 2005/2006 hatten, bei der es zahlreiche, teilweise sehr scharfe Meinungsäußerungen zu einem möglichen Umstieg auf damals noch AACR2 gab. Besondre die rak-list war zu diesen Zeiten noch wesentlich kontroverser und mit den Entwicklern von RAK2 gab es eine kleine Gruppe an höchst Engagierten Bibliothekarinnen und Bibliothekaren. Ich glaube, dass es nicht nur mein Empfinden ist, dass die Diskussion durch „Alternativlosigkeiten“ wie sie vom Standardisierungsausschuss und der DNB immer wieder auf den Tisch geknallt wurden, eine ganze Menge der Engagierten enttäuscht wurden.

    Zudem: Ich weiß nicht, ob du es auch so empfindest, aber in der englischsprachigen Welt sind die „Identitäten“ einzelner bibliothekarischer Gruppen wie Auskunfts- und Systembibliothekare und eben auch Katalogisierern viel ausgeprägter. Es gibt Fachzeitschriften für jede Nische der Bibliothekswissenschaft und des Bibliothekswesens, was ja selbst eigentlich eine solche ist. Diese Art von Selbstbewusstsein habe ich in Deutschland noch nicht wahrgenommen und der Mangel daran wird sicherlich auch ein Grund der geringen öffentlichen Auseinandersetzung mit solchen Themen sein. Eine ganze Menge der Publizierenden in den englischsprachigen Fachmedien ist selbst praktisch in der Katalogisierung tätig. Warum nicht bei uns? Weil Katalogisierer in anderen Ländern ein ganz anderes ansehen haben? Weil sie sich wirklich für ihren Beruf interessieren und nicht bloß aus Not und Bequemlichkeit heraus dort sitzen wo sie sitzen?
    Es nenne mir einer einen deutschsprachige Katalogisierer – bitte weder einen Fachreferenten, der Katalogisieren vorsteht und selbst keine praktische Erfahrung von dem hat, über das er da spricht, noch einen Dozenten.

    P.S.: Gibt es die von dir erwähnte BA irgendwo im Volltext?

    • Karsten Schuldt says :

      Danke für die Hinweise. Alles berechtigte Anmerkungen, insbesondere diejenige dazu, wie ein fehlendes Diskussionsverhalten (d.h. das „Alternativlos-Argument“) Diskussionen abwürgen und Interessierte demotivieren kann. Sowas lässt sich tatsächlich schwer wieder gut machen.
      Die Bachelorarbeit gibt es leider nicht im Volltext.

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