Das nahe Ende der Hauptschulen. Auswirkungen für Bibliotheken?

In nicht allzu ferner Zeit wird es in Deutschland keine Hauptschulen mehr geben. Was vor einigen Jahren noch eine gewagte, wenn auch zu untermauernde, These war, ist langsam, aber sicher eine Gewissheit. Der Bundesvorstand der CDU hat nun offenbar in einem Entwurf für den nächsten Parteitag die bisherige Position der CDU zum dreigliedrigen Schulsystem aufgegeben und favorisiert ein Schulsystem, in welchem nach der Grundschule zwei Schultypen folgen: Oberschule und Gymnasium, wobei die Oberschule explizit Haupt- und Realschule miteinander verbinden soll. Falls dieser Antrag zum Parteiprogramm wird, bricht eine der letzten bildungspolitischen Stützen der Hauptschule weg. Die FDP hat eine ambivalente Haltung zu ihr, Grüne, SPD und Linkspartei haben sich eh schon länger gegen sie ausgesprochen. Somit würden von den relevanten Institutionen nur noch die CSU und eine Anzahl von pädagogischen Verbänden die Hauptschule verteidigen.

Einige Gründe für den Niedergang der Hauptschulen

Allerdings wird in der Bildungsforschung eh schon seit längerem davon ausgegangen, dass die Hauptschule verschwinden wird. Die Frage war immer nur, wann. Es gibt einige Gründe dafür. So ist allgemein bekannt, dass die Hauptschule ihre Rolle als allgemeinbildende Schule, die ihr im dreigliedrigen Schulsystem zugeschrieben wurde, seit Jahrzehnten nicht erfüllt, falls sie es überhaupt jemals getan hat. Sie sollte als „Volksschule“ zur einfachen Berufsreife führen, ist aber mehr und mehr zur „Restschule“ geworden. Besuchte in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik noch ein Großteil der Schülerinnen und Schüler die Volksschule, aus der sich die Hauptschule entwickelt, sinkt dieser Anteil immer weiter. [1] Dieser Trend wird sich nicht aufhalten lassen.

Bildungsaufstiege

Grund für diesen Rückgang der Schülerinnen- und Schülerzahlen ist nicht nur der so gerne angeführte demographische Wandel. Vielmehr gibt es einen Trend zum Bildungsaufstieg in der Gesellschaft. Bekanntlich „vererbt“ sich in Deutschland sozial so einiges, darunter auch der Bildungsstand innerhalb einer Familie. Das ist bekannt: Kinder mit zwei Elternteilen, die beide das Abitur haben, werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch das Abitur abschließen; Kinder mit zwei Elternteilen, die den Hauptschulabschluss erworben haben, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einen statusniedrigen Bildungsabschluss erwerben.

Allerdings haben, allen gegenteiligen Behauptungen über bildungsferne Familien zum Trotz, auch solche Familien ein Interesse daran, dass es ihre Kinder möglichst besser haben sollen, als sie selber. Deshalb gibt es auch von diesen Familien den Drang, ihre Kinder mindestens zum gleichen Bildungsabschluss zu führen, den sie auch erworben haben, wenn nicht gar zum „nächsthöheren“. Kinder, die einen niedrigeren Abschluss erwerben, als ihre Eltern, gibt es in Deutschland – zumindest in der längerfristigen Perspektive, wenn ein Großteil der Jugendlichen, die ihre Schule abbrechen, einige Jahre später ihre Abschlüsse nachgeholt haben – kaum. Langfristig gesehen führt das selbstverständlich dazu, dass die statusniedrigste Schulform, also die Hauptschule, „austrocknet“. Immer weniger Familien schicken ihre Kinder dorthin.

Neben dieser generellen Aufstiegsrichtung trägt dazu auch bei, dass der Status der Hauptschulabschlüsse nachgelassen hat. Die Möglichkeit, eine Ausbildung oder Anstellung mit einem Hauptschulabschluss zu finden, ist über die Jahrzehnte gesunken. Einerseits ist der Anteil von „angelernten“ Arbeitsverhältnissen zurückgegangen – beispielsweise durch den Rückgang der Arbeitsplätze in der Forst- und Landwirtschaft, bei gleichzeitiger intellektueller Aufwertung der vorhandenen –, andererseits gibt es einfach immer mehr Schülerinnen und Schüler mit Realschulabschluss und sogar Abitur, die sich auf Stellen und Ausbildung bewerben, die einst als Perspektive für Schülerinnen und Schüler mit Hauptschulabschluss galten. Auch das ist ein an sich naheliegender Effekt: Wenn immer mehr Menschen höhere Bildungsabschlüsse machen, dann nimmt deren sozialer und ökonomischer Wert ab, gleichzeitig sinkt der Wert der „darunterliegenden“ Abschlüsse noch weiter. Das ist einer der Gründe, warum immer weniger Eltern ihre Kinder auf Hauptschulen schicken, schließlich ist der sinkende Wert von Hauptschulabschlüssen bekannt.

Migration „rettet“ die Hauptschule nicht

Ein Faktor, welcher in den letzten Jahrzehnten die Hauptschulen entgegen diesem Trend zum Teil „auffüllte“, war die Migration nach Deutschland. Bekanntlich waren ein Großteil der Personen, die nach Deutschland migrierten, gerade solche, die für Aushilfstätigkeiten angeworben wurden und deshalb auch in ihren Herkunftsstaaten keine oder niedrige Bildungsabschlüsse erworben hatten. Die politische Migration oder die Migration gut ausgebildeten Personals, die es selbstverständlich ebenso immer gab, war zahlenmäßig weit geringer, als die Arbeitsmigration in statusniedrige Arbeitsplätze. Zu einem guten Teil war der Besuch einer Hauptschule, zu der Kinder in diesen Migrationsfamilien angehalten wurden, schon ein generationeller Aufstieg. Selbstverständlich hatte diese Situation auch ihre strukturell rassistischen Komponenten. Allerdings: Die Migration nach Deutschland ist rückläufig, [2] insbesondere die in statusniedrige Arbeitsplätze. Die Familien mit Migrationshintergrund sind grundsätzlich aufstiegsorientierter, als Personen ohne Migrationshintergrund und steigen generationell viel schneller aus den Hauptschulen auf, als dies bei „deutschen Deutschen“ der Fall war. [3] Die Migration wird die Hauptschulen nicht retten.

Hin zu den zweigliedrigen Schulsystemen

Die Situation der Hauptschule ich nicht neu. Vielmehr haben die neuen Bundesländer die Hauptschule – mit der Ausnahme einiger Experimente in den frühen 1990er Jahren in Mecklenburg-Vorpommern – gar nicht erst eingeführt. Nur Berlin übernahm sie, als das Schulsystem in Berlin (Ost) dem in Berlin (West) angepasst wurde. Die neuen Bundesländer nahmen in den 1990er Jahren früh die Chance wahr, nicht einfach das Schulsystem aus den westlichen Bundesländern zu übernehmen, sondern teilweise zumindest bei der Einführung zu „reformieren“. [4] Seitdem hat eine Zahl der alten Bundesländer – Berlin, Saarland, Schleswig-Holstein, Hamburg – die Hauptschulen auch abgeschafft oder ist aktuell dabei. Dazu bei trug die Interpretation der large-scale-Schulstudien wie PISA, die eine Überlegenheit von Schulsystemen mit Einheitsschulen oder zumindest einer weit längeren gemeinsamen Schulzeit aller Schülerinnen und Schüler, als in den deutschen Grundschulen üblich, anzuzeigen scheinen.

Nicht zuletzt gibt es die bildungspolitische Position, dass eine Trennung der Schülerinnen und Schüler in statusverschiedene (und auch unterschiedlich ausgestattete) Schultypen sozial ungerecht sei und deshalb abgeschafft werden sollte. Diese Position wird nun von den empirischen Daten und gesellschaftlichen Entwicklungen unterstützt.

Pro Hauptschule

Es gibt, wie gesagt, auch Positionen, die eine Differenzierung der Schülerinnen und Schüler in verschiedene Schultypen als potentiell sinnvoll ansehen und die Hauptschulen verteidigen. Sicherlich wird weithin abgelehnt, dass die Zuteilung der Schülerinnen und Schüler eng mit deren sozialen Hintergründen und Chancen korreliert. Schülerinnen und Schüler sollen auf die unterschiedlichen Schulen gehen, weil sie bestimmte Zielvorstellungen von ihrem Leben haben und dabei unterstützt werden sollen, diese Ziele zu erreichen. Zudem sollen sie sich nach ihrer tatsächlichen Leistung verteilen. Dass dies nicht so passiert, wird als Problem angesehen. Dennoch werden die Hauptschulen als Orte verteidigt, die ein stark praxis- und alltagsorientiertes Lernen ermöglichen.

Die nächste Zukunft: Gymnasium, Oberschule, Gesamtschule

Allerdings muss man feststellen, dass diese Argumente immer weniger an Wert zu haben scheinen. Im großen und ganzen ist die Frage nur, wie und wann die Hauptschulen in den unterschiedlichen Bundesländern abgeschafft werden und wie die darauf folgenden Oberschulen strukturiert sind. [5] Darauf läuft die Entwicklung zur Zeit hinaus: Nach den Grundschulen folgen drei Schultypen: Das Gymnasium, dass in fast allen Bundesländern nach 12. Schuljahren zum Abitur führt, die weiterhin existierenden Gesamtschulen, welche alle drei Bildungsabschlüsse anbieten und die (sehr unterschiedlich benannten) Oberschulen, welche teilweise Haupt- und Realschulabschlüsse anbieten, teilweise alle drei Abschlüsse, wobei das Abitur dann zumeist mit 13. Schuljahren erworben werden kann. [6] Die interne Struktur der Oberschulen ist sehr unterschiedlich. Unterrichten sie alle Schülerinnen und Schüler zusammen? Teilen sie intern in Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialklassen? Wie gestalten sie dann die Übergänge zwischen diesen Klassen? Zudem ist nicht immer klar, was der Unterschied zwischen Ober- und Gesamtschulen ist.

Wird es Auswirkungen auf die Bibliotheken geben?

Die hier interessante Frage ist nun allerdings, ob dieser relativ massive Umbau der Schulsysteme in den Bundesländern einen Einfluss auf Bibliotheken haben wird und wenn ja, welchen. Das ist so einfach nicht zu beantworten. Vielleicht muss man für eine sinnvolle Antwort dieser Frage erst einmal weitflächig Erfahrungen sammeln. Es ist leider bislang in der bibliothekarischen Literatur auch relativ wenig dazu publiziert worden, ob sich die bisherige Dreiteilung des Schulsystems auf die Bibliotheken auswirkt. Gleichzeitig ist es bekanntlich so, dass Öffentliche Bibliotheken immer wieder den Kontakt zu den Schulen suchen. Es lassen sich aber immerhin einige Dinge anmerken.

  1. Der größte Teil der Arbeit Öffentlicher Bibliotheken für und mit Schulen scheint sich auf die Grundschulen zu konzentrieren. Auch in Grundschulen finden aktuell massive Reformen statt, diese sollen hier einmal nicht Thema sein. Beachtet man allerdings, dass durch die Zusammenführung der Haupt- und Realschulen auch die Chance der Schülerinnen und Schüler wachsen soll, den Übergang zwischen den Schultypen (nach oben) besser zu bewältigen, könnte man vermuten, dass sich dies auch langfristig auf die unteren Klassenstufen auswirkt. Unter Umständen wird der Druck auf die Schülerinnen und Schüler in den letzten Grundschulklassen, von dem zum Teil berichtet wird, abnehmen, wenn die Weichen ihrer schulischen Zukunft nicht schon zu diesem Zeitpunkt gestellt werden. Dies könnte sich auf die Klassen, mit denen Bibliotheken zusammenarbeiten, auswirken.
  2. Es ist in der bibliothekarischen Literatur nicht wirklich besprochen, ob und vor allem wie man einen Bestand für Schülerinnen und Schüler der unterschiedlichen Schultypen aufbaut und entwickelt. Wenn dies allerdings vorgenommen wird, dann wird sich die Bestandsentwicklung auch an den neuen Schulstrukturen anpassen müssen.
  3. Ein Vorteil der Zusammenführung unterschiedlicher Schultypen soll die wachsende Heterogenität der Klassen sein. Ob dies funktioniert, ist noch nicht ganz geklärt. Heterogenität wird aktuell in der erziehungswissenschaftlichen Literatur zumeist als positiv angesehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen in ihren Eigenheiten und vor allem ihren individuellen Potentialen wahrgenommen und gefördert werden. Es soll nicht auf ein vorgebliches Leistungsmittel hin unterrichtet werden, sondern so, dass alle Kinder und Jugendlichen auf ihren Lernwegen unterstützt werden. Die Lehrerinnen und Lehrer hingegen äußern immer wieder Bedenken, vor allem im Bezug auf die Umsetzbarkeit dieser Ziele, nicht im Bezug auf die Ziele selber. Sollten allerdings die Klassen, mit denen die Bibliotheken bei Führungen et cetera zu tun hat, tatsächlich heterogener werden und die Schülerinnen und Schüler, welche die Bibliotheken aufsuchen, tatsächlich immer mehr gewohnt sein, dass sie individuell im Bezug auf ihre Potentialen gefördert werden, dann sollten sich eigentlich auch die Angebote von Bibliotheken darauf einrichten. Kann man zum Beispiel immer noch auf hauptsächlich eine Form von Bibliothekseinführungen, Recherchetraining und so weiter setzen, wie das zum Teil in Bibliotheken offenbar getan wird? Auch hier fehlt ein ausreichendes Wissen darüber, was eigentlich heute wirklich in Bibliotheken getan wird, um sagen zu können, was sich daran ändern könnte oder müsste.
  4. Eigentlich sollte der Hauptschulabschluss die Berufsfähigkeit nachweisen, der Realschulabschluss die Fähigkeit, komplexere und leitende Berufe zu erlernen und das Abitur grundlegende Fähigkeiten zum wissenschaftlichen Arbeiten. Es ist immer unklarer, ob dieser Anspruch überhaupt eingehalten wurde. Nimmt man ihn aber der Einfach halt halber einmal ernst, dann stellt sich die Frage, ob mit dem Verschwinden der Hauptschulen und anschließend wohl langfristig auch der Hauptschulabschlüsse überhaupt noch Wert auf die Berufs- und Alltagsfähigkeit gelegt wird, ob nicht alle Schülerinnen und Schüler letztlich so ausgebildet werden, als ob sie nach der Schule leitende Berufe ausführen oder Studieren würden? Das wird immer auch schief gehen und einer nachholenden Sozialarbeit bedürfen. [7] Aber davon abgesehen wird es durch diese Änderung der Bildungsziele auch zu einer Veränderung der Ansprüche an Bibliotheken kommen. Schließlich leiten sich viele Anfragen von Schülerinnen, Schülern und Schulen an Bibliotheken aus den Bildungsinhalten und der jeweiligen Schule her.
  5. Der Trend zum Bildungsaufstieg kann einen weiteren, interessanten Effekt haben. Auf der einen Seite kann er die Hoffnungen auf einen individuellen sozialen Aufstieg durch Bildung zu Nichte machen. Das man mit Bildung bessere soziale Positionen erreicht gilt ja nur, wenn nicht auch alle anderen mehr Bildung akkumulieren. Ansonsten „verschwindet“ der Vorsprung und die Bildung wird eher zur Bringpflicht, weil man ansonsten hinter andere und deren Bildungsakkumulation zurückfallen würde. Auf der anderen Seite kann der Trend aber auch zur allgemeinen Hebung des Bildungsniveaus in der Gesellschaft führen, zu einer mehr gebildeten Gesellschaft. Nimmt man einfach mal den kurzen Weg der undifferenzierten Brachialargumentation, kann das auch zu einer aufgeklärteren Gesellschaft führen. Obgleich es immer auch eine Kritik daran gab und gibt, dass Bildung, insbesondere wenn sie als Mittel für ökonomischen Erfolg verstanden wird, und Aufklärung, gar die Selbstaufklärung der Gesellschaft und der Individuen, etwas sehr anderes ist [8]; gibt es immer das Phänomen, dass man als Gesellschaft offenbar eine höhere Bildung nicht ohne ein größeres Selbstbewusstsein der Individuen und dem wachsenden Wunsch nach individuellen Freiheiten haben kann. Nun leben wir aktuell schon im freiesten und demokratischsten Deutschland, dass es bislang gab. Aber man kann trotzdem mal die Frage stellen, was eigentlich passiert, wenn es tendenziell ein Bildungswachstum gibt (das sich nicht unbedingt in bessere Arbeitsplätzen niederschlagen muss). Werden dann mehr Menschen Bibliotheken nutzen? Werden sie Bibliotheken anders nutzen? Werden sie sich selbstbewusster ehrenamtlich engagieren? Das alles hat indirekt etwas mit dem Abschied von der Hauptschule zu tun.

Die Zukunft des Schulsystems?

Dies führt abschließend zu der Frage, was den eigentlich nach dem Ende der Hauptschulen mit dem Schulsystem werden wird. Auch das wird ungeklärt bleiben müssen. Denkbar sind mehrere Entwicklungsrichtungen. Die ganz optimistische könnte davon ausgehen, dass dies der Anfang einer Transformation des Schulsystems zu einem gerechteren darstellen könnte. So alle Voraussagen zum positiven Wert gemeinsamen Unterrichts verschiedener Leistungsgruppen und der erhöhten Durchlässigkeit im Bildungswesen zutreffen, sollte man dies erwarten.

Realistisch gesehen ist das Schulsystem, dass ja nie alleine, sondern immer im sozialen Zusammenhang existiert, viel zu komplex für solche einfachen Voraussagen. Die Versprechen werden sich nicht und zumindest nicht so erfüllen, wie sie gegeben werden.

Die negativst denkbare Reaktion könnte das Entstehen einer weiteren Schulform oder zumindest Differenzierung darstellen, welche die Dreigliedrigkeit des Schulsystems wieder herstellt. Wenn beispielsweise das Fachabitur eine Zwischenposition oberhalb des Realschulabschlusses, aber unterhalb des allgemeinen Abiturs einnimmt. Die Gesellschaft tendiert bekanntlich dazu, Strukturen auch wieder zu reproduzieren, wenn einmal Veränderungen eintreten. Diese Reproduktion ist niemals nur Kopie, aber nie nur neu.

Was passieren wird, ist also bislang nicht zu klären. Das Schulsystem wird sich aber verändern und wenn Bibliotheken das nicht im Blickfeld haben, wird die dazugehörige gesellschaftliche Transformation sie vielleicht vollkommen unvorbereitet treffen.

Fußnoten

[1] Vgl. Statistisches Bundesamt / Fachserie 11 Reihe 1 : Bildung und Kultur ; Allgemeinbildende Schulen ; Schuljahr 2009/2010. – Wiesbaden : Statistisches Bundesamt, 2011, S. 45. – http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Fachveroeffentlichungen/BildungForschungKultur/Schulen/AllgemeinbildendeSchulen2110100107004,property=file.pdf. (Siehe auch die gesamte Fachserie 11 Reihe 1: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Fachveroeffentlichungen/BildungForschungKultur/AlteAusgaben/AllgemeinbildendeSchulenAlt,templateId=renderPrint.psml).

[2] http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/bildungplus.html?artid=764.

[3] Vgl. Maaz, Kai ; Baumert, Jürgen ; Gresch, Cornelia ; McElvany, Nele (Hrsg.) / Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule. Leistungsgerechtigkeit und regionale, soziale und ethnisch-kulturelle Disparitäten. – [Bildungsforschung ; 34]. – Bonn ; Berlin : Bundesministerium für Bildung und Forschung, Referat Bildungsforschung, 2010. – http://www.bmbf.de/pub/bildungsforschung_band_vierunddreissig.pdf.

[4] Vgl. Zymek, Bernd / Nur was anschlussfähig ist, setzt sich auch durch : Was man aus der deutschen Schulgeschichte des 20. Jahrhunderts (gerade auch der der DDR und der ostdeutschen Bundesländer) lernen kann. – In: Die deutsche Schule, 102 (2010) 3, S. 193-208.

[5] Vgl. Tillmann, Klaus-Jürgen / Der Schritt in die zweigliedrige Sekundarstufe : Aufbruch oder Sackgasse?. – In: Köker, Anne ; Romahn, Sonja ; Textor, Annette: Herausforderung Heterogenität. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 2010, S. 136-145. Und: Bos, Wilfried; Müller, Sabrina; Stubbe, Tobias C. / Abgehängte Bildungsinstitutionen : Hauptschulen und Förderschulen. In: Quenzel, Gudrun ; Hurrelmann, Klaus (Hrsg.): Bildungsverlierer. – Wiesbaden: VS, 2010, S. 375-397.

[6] Zeitgleich ist es Bestreben der Bildungspolitik, die Sonderschulen möglichst vollständig abzuschaffen. Obgleich es weiterhin Ausnahmeschulen geben wird, beispielsweise die Krankenhausschulen, sollen die Hauptschulen als standardmäßige Schulform verschwinden und sind auch auf dem Weg dorthin.

[7] Vgl. Die grundsätzlichen Überlegungen in: Sturzenhecker, Benedikt / Demokratiebildung als Antwort auf „Bildungsverweigerung“. – In: Dörr, Margret ; Herz, Birgit (Hrsg.) / „Unkulturen“ in Bildung und Erziehung. – Wiesbaden : VS, 2010, S. 39-52.

[8] Vgl. prominent Adorno, Theodor W. / Theorie der Halbbildung. – Frankfurt am Main : Suhrkamp, 2006 (1959).

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