Bologna-Prozess und Hochschulbibliothek

Inhaltlich behandelt André Schüller-Zwierlein in seinem Beitrag in der Nov./Dez. BuB vom letzten Jahr [Schüller-Zwierlein, André / Senden auf allen Kanälen : Wie sich die Bibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität zur Teaching Library entwickelt. – In: BuB 59 (2007) 11-12. S.788-793] eigentlich die Angebote der Bibliothek der Ludwig Maximilians Universität in München zur Informationskompetenz, die dafür notwendigen innerbibliothekarischen Veränderungen und die Interessen der Studierenden.
Eher nebenher macht er allerdings einige Anmerkungen zu den Auswirkungen des aktuellen Umbaus der Hochschulen auf die Bibliotheken haben, die bislang offenbar wenig Beachtung gefunden haben. Die generelle Verschulung und Beschleunigung des Studiums hätte folgende Auswirkungen:

  • Eine generelle Nachfrage von gleichen Medien zur gleichen Zeit, was letztlich eine Staffelung der Bestände zur Folge haben müsste.
  • Gerade Präsenzbibliotheken würden immer mehr zum konkreten Lernort, was sich unter anderem in mehr verstellten oder gestohlenen Medien niederschlagen würde.
  • Die Studierenden, welche selber zu einem schnellerem Vollzeitstudium angehalten würden und deshalb auch weniger Zeit hätten, würden von der Bibliothek und deren Angeboten eine schnellere Arbeitsweise verlangen. Dies müsste sich auf Seiten der Bibliothek auch im Einsatz von mehr Hilfskräften niederschlagen.
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